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Gemüsechips

Gemüsechips

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin – wenn ich mal nasche - ein richtiger Chips-Tiger. Und ist die Packung einmal offen, bleibt auch nichts mehr übrig. Daher habe ich mich nach einer gesünderen Alternative umgesehen und einfach mal selbstgemachte Gemüsechips ausprobiert. Zugegeben, der Zeitaufwand ist natürlich wesentlich größer als sich einfach eine Packung Chips zu kaufen, allerdings kann man dann auch ohne schlechtes Gewissen schlemmen.

Außerdem hat man die Möglichkeit verschiedenste Gemüse-Sorten auszuprobieren und muss nicht immer klassische Kartoffel-Chips auswählen. Ich habe mich für Rote Bete und Süßkartoffeln entschieden, da ich beides auch im normalen Zustand schon super lecker finde. Warum also nicht auch gleich Chips draus machen.

Los geht’s mit den selbstgemachten Gemüsechips.

Zutaten:

  • 1 Rote Bete Knolle
  • 1 Süßkartoffel
  • 1-2 EL ÖL
  • Salz oder andere Gewürze (z.B. Paprikapulver, Rosmarin etc.)

Zubereitung:

Als erstes wascht und schält ihr euer Gemüse. Bei der roten Bete empfiehlt es sich außerdem Handschuhe zu tragen, da diese sehr abfärbt und ihr ansonsten Tage später noch mit roten Fingern herumlaufen müsstet. Danach wird’s etwas tricky! Entweder ihr habt einen super scharfen Gemüsehobel mit welchem ihr feine Chips-Spalten hobelt, oder ihr verwendet einfach euren Gemüseschäler. Je feiner ihr die Spalten macht, umso knackiger werden eure Chips. Danach legt ihr die Gemüsescheiben in eine Schüssel, salzt sie und mischt diese ordentlich durch.

Das Ganze lasst ihr für 10 Minuten stehen, um dem Gemüse noch das restliche Wasser zu entziehen. Währenddessen heizt ihr den Backofen schon mal auf ca. 160 Grad Heißluft/Umluft vor. Wenn sich auf dem Boden der Schüssel Wasser gesammelt hat, leert ihr dieses einfach weg und tupft eure Spalten mit einem sauberen Geschirrtuch trocken. Im Anschluss vermischt ihr die Chips mit dem Öl und würzt diese mit euren Lieblingsgewürzen (nur nicht zu viel, ihr könnt, wenn sie fertig sind immer noch nachwürzen).

Legt die Spalten dann einzeln auf mehrere mit Backpapier ausgelegte Backbleche und schiebt diese für ca. 35-45 Minuten in den Ofen. Wendet die Chips alle 10 Minuten auf die andere Seite und öffnet zwischendurch immer wieder die Backofentür, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Und ganz wichtig: Bleibt immer in der Nähe des Backrohrs und beobachtet eure Chips, denn leider ist der Grad zwischen „nicht knusprig genug“ und „komplett verbrannt“ seeeeehr eng beieinander.

Lieber zwischendurch immer mal probieren und wenn nötig noch eine Spur länger im Ofen lassen. Wenn sie fertig sind lasst ihr sie auskühlen und würzt bei Bedarf nochmal nach.

Wie ihr seht benötigt man schon ein bisschen Zeit und vor allem Geduld, um seine Chips selber zu machen. Aber ihr könnt für eure selbstgemachten Chips alle möglichen Gemüsesorten und Lieblings-Gewürze verwenden, auf die ihr Lust habt. Außerdem sind eure Chips komplett frei von Konservierungsstoffen und triefen nicht vor Fett über.

Und glaubt mir, wenn man erst mal seine eigenen Chips gemacht hat, genießt man diese umso mehr.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Alex

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